Selbstverständnis

Wir sind ein zivilgesellschaftliches Bündnis, das aus verschiedenen politischen Gruppen und Einzelpersonen besteht und parteiunabhängig agiert. Wir möchten Organisationen und Menschen in verschiedenen Lebenssituationen und aus verschiedenen Gesellschaftsgruppen zusammenbringen. Teil des Wohnraumbündnisses sind aktuell Studierende und Jugendliche genauso wie Arbeitnehmer*innen.  Unser Anspruch ist es, dass jede*r  sich einbringen kann. Ausgrenzung und Diskriminierung haben bei uns jedoch nichts verloren.*
Wir möchten als politisches Sprachrohr für die Belange von Betroffenen von Entmietung, Zwangsräumung oder Schikanen auf dem Wohnungsmarkt agieren. Gemeinsam wollen wir auf die vielfältigen Probleme auf dem Wohnungsmarkt aufmerksam machen und politischen Druck aufbauen, um grundlegende Verbesserungen der aktuellen Situation herbeizuführen. Unsere Arbeit bezieht sich schwerpunktmäßig auf Heidelberg und Umgebung.
        
Was wir wollen:
Wir fordern bezahlbaren und guten Wohnraum für alle. Das heißt: Menschen müssen unabhängig von finanziellen Möglichkeiten, Hautfarbe, Geschlecht, Sexualität, Körperlichkeit, Aufenthaltsstatus, Alter oder Religion einen gerechten Zugang zu Wohnraum haben. Wir fordern eine Wohnungspolitik die gerecht, sozial und divers ist, sodass sie allen ein gutes Leben ermöglicht. Wir fordern ausreichenden sozialen Wohnraum für alle und eine schrittweise Überwindung der Obdachlosigkeit. Wohnraum darf keine Ware sein: Statt einer Wohnungsversorgung, bei der einige wenige profitieren und entscheiden, streben wir eine Vergesellschaftung des Wohnraums an. Damit meinen wir, dass die Wohnungsversorgung weder von einem befreiten Markt, noch von einem starken Staat übernommen wird, sondern Wohnraum basisdemokratisch verteilt und verwaltet wird.
        
*Damit meinen wir konkret Rassismus, Faschismus, Antisemitismus, Transphobie, Homophobie, Islamophobie und Sexismus.