Aktives Flächenmanagment

  1. Vorkaufsrecht nutzen
    Wir fordern, dass Objekte, die in Heidelberg verkauft werden, durch das Vorkaufsrecht der Stadt in öffentliche Hand gebracht werden. So kann zusätzlicher bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden. Ein Blick auf den bisher größten Anwendungsfall des Vorkaufsrecht in Berlin, mit nun 265 Wohnungen in städtischer Hand, zeigt, dass dieses Vorhaben möglich, umsetzbar und von der Mehrheit der Mieter*innen befürwortet wird. Hier ein Beispiel aus Berlin, Neuköln.
    So fordern wir auch, dass die GGH Wohnungen in allen Stadtteilen ankauft und keine eigenen Wohnungen zum Verkauf anbietet. Für uns ist klar: Wohnen ist keine Ware, sondern Menschenrecht!
  2. Neue Flächen bleiben in städtischer Hand (Erbpachtverträge)
    Wir forden die Kommune dazu auf, das Erbbaurecht, welches die Trennung zwischen dem Eigentum am Grundstück und dem darauf stehenden Gebäuden regelt, zu nutzen. Bauland kann auf diesem Wege zur Verfügung gestellt werden und bleibt dennoch im Besitz der Kommune. Dieser Mechanismus bietet ein enormes Potential um der weit verbreiteten Bodenspekulation durch private Akteure entgegen zu wirken.  Die Gestaltungsmacht muss endlich wieder bei der Kommune liegen.